bestimmungen

Kommission 2: Lehr- und Trainerkommission
Peter Richarz
DRS Referat Klinik, Lehre und Breitensport
BUK Hamburg
Bergedorfer Straße 10
21033 Hamburg


Bestimmungen über die
Aus- und Fortbildung
von Trainern für Rollstuhlbasketball

1. Vorbemerkung

Die Lehr- und Trainerkommission (LTK) des FB RBB bildet auf der Basis der Lehr- und Trainerordnung (LO) des FB RBB, in Verbindung mit den Lehrordnungen des DBS und des DRS, Trainer für Rollstuhlbasketball in unterschiedlichen Kategorien aus und führt Fortbildungs- und Weiterbildungsmaßnahmen für solche Trainer durch. Die Bedingungen, unter denen die genannten Maßnahmen durchführt werden und stattfinden, sind nachstehend aufgeführt.
Bei Festlegung von Terminen wird darauf geachtet, dass zwischen zwei Terminen / Wochenenden nach Möglichkeit ein Zeitraum von ca. vier Wochen besteht, um mögliche Aufgaben aus einem Termin heraus zeitgerecht erledigen zu können.
Die Bestimmung der Lehrorte richtet sich nach der vorhandenen Infrastruktur und /oder nach den Vorgaben der mit einem Event gekoppelten Maßnahme.
Es wird aber angestrebt, allen Teilnehmern eine gleichweite Anreise zu bieten.

2. Trainer-Kategorien und Ausbildungsgänge:

Die Ausbildung von Trainern findet im Regelfall außerhalb der Spiel- / Meisterschaftssaison statt, summarisch in den Monaten Ende Mai bis Anfang September. Damit soll gewährleistet sein, dass potenziellen Bewerbern eine Teilnahme uneingeschränkt möglich ist. Für Urlaubs- und Ferienzeiten kann das nur pauschal gelten.
Der Teil 1 der drei nachfolgend beschriebenen Trainerkategorien ist in seinem Lerninhalt und Lehrgangsablauf identisch. Deshalb sind alle Bewerber für einen der drei Kategorien Teilnehmer an diesem Ausbildungsteil.

2.1.Grundlagenschein RBB Kinder- und Jugendsport  (zweiteilig)

Der Ausbildungsumfang beträgt 75 Lerneinheiten (LE) und wird an zwei Wochenenden, Teil 1 und Teil 2, durchgeführt. Verbunden damit sind die Ausfertigung einer Hausarbeit und die Ableistung von Hospitationen bei anderen Vereinen. Hausarbeit und Hospitation müssen im Zeitraum zwischen Teil 1 und Teil 2 des Ausbildungsgangs abgeleistet werden.
Beides ist an Fristen gebunden.
Die Fristen werden beim Lehrgang bekannt gegeben.
Der Zeitaufwand für Hausarbeit und Hospitation wird mit insgesamt 15 LE  auf den Ausbildungsumfang angerechnet. Dabei entfallen 9 LE auf die Hausarbeit und 6 LE auf die Hospitation. 
Die Lerninhalte des Teils 2 sind spezifisch auf die sportliche Arbeit mit und das Trainieren von Kindern und Jugendlichen ausgerichtet. Sie unterscheiden sich von den Lerninhalten des Teils 2 der Ausbildungsgänge Grundlagenschein RBB Basis und Lizenz C-RBB.
Der Beginn eines Lehrgangswochenendes ist auf Freitagabend, 18:00 Uhr festgelegt, das Ende auf ca. 13:30 Uhr Sonntagsmittag.
Pünktliche Anreise wird vorausgesetzt.
Nach Ableistung der beiden Teile erhalten die Bewerber den Grundlagenschein RBB Kinder- und Jugendsport. Außerdem erhalten sie ein sog. „Arbeitsheft“, in das weitere Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eingetragen werden können. Diese eingetragenen Maßnahmen dienen einerseits als Nachweis für die Verlängerung der Geltungsdauer des Grundlagenscheins, andererseits einer möglichen Weiterqualifizierungen.
Die Inhaber des Grundlagenscheins RBB Kinder- und Jugendsport sollen vornehmlich Jugendarbeit betreiben.
Der Grundlagenschein RBB Kinder- und Jugendsport berechtigt nicht dazu RBB-Mannschaften bei Pflichtspielen zu coachen.

2.2 Grundlagenschein RBB Basis (zweiteilig)  

Der Ausbildungsumfang beträgt 75 Lerneinheiten (LE) und wird an zwei Wochenenden, Teil 1 und Teil 2, durchgeführt. Verbunden damit sind die Ausfertigung einer Hausarbeit und die Ableistung von Hospitationen bei anderen Vereinen. Hausarbeit und Hospitation müssen im Zeitraum zwischen Teil 1 und Teil 2 der Ausbildung abgeleistet werden. Beides ist an Fristen gebunden. Diese werden beim Lehrgang bekannt gegeben.
Der Zeitaufwand für Hausarbeit und Hospitation wird mit insgesamt 15 LE auf den Ausbildungsumfang angerechnet.
Dabei entfallen 9 LE auf die Hausarbeit und 6 LE auf die Hospitation. 
Der Beginn eines Lehrgangswochenendes ist auf Freitagabend, 18:00 Uhr, festgelegt, das Ende auf ca. 13:30 Uhr Sonntagsmittag.
Pünktliche Anreise wird vorausgesetzt.

Die Lerninhalte des Teils 2 bauen auf die des Teils 1 auf und sind auf die fachspezifisch, sportliche Entwicklung der RBB-Spieler ausgerichtet.
In Teil 2 wird mit Abschluss des Lehrgangs eine theoretische Prüfung durchgeführt. Sie ist Bestandteil des Ausbildungsganges.
Bei der Prüfung sind Fragen eines vorgegebenen Prüfungskatalogs richtig zu beantworten.
Die Prüfung ist bestanden, wenn mindestens 70% der möglichen Punkte erzielt werden.
Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn dieses Ziel verfehlt wird.
In diesem Fall muss der betreffende Kandidat unmittelbar im Folgejahr den Teil 2 der Ausbildung wiederholen.
Bei erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs erhalten die jeweiligen Bewerber den Grundlagenschein RBB Basis. Außerdem erhalten sie ein sog. „Arbeitsheft“, in das weitere Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eingetragen werden können. Diese eingetragenen Maßnahmen dienen einerseits als Nachweis für die Verlängerung der Geltungsdauer des Grundlagenscheins, andererseits einer möglichen Weiterqualifizierung.

Der Schein berechtigt den Inhaber dazu, RBB-Mannschaften bei Pflichtspielen bis einschließlich Regionalliga zu trainieren und zu coachen.

2.3 Lizenz C-RBB Grundlagenschein RBB Basis  (vierteilig)

Der Ausbildungsumfang beträgt 120 Lerneinheiten (LE) und wird an vier Wochenenden, Teile 1 – 4, durchgeführt. Die Teile 1 und 2 des Ausbildungsganges sind identisch mit denen des „Grundlagenschein RBB Basis“, wie unter Pkt. 2.2 beschrieben. Der Beginn und das Ende eines Lehrgangswochenendes ist wie dort aufgeführt.
Am Ende des Teils 3 wird ein Wissenstest durchgeführt, bei dem die Fragen eines vorgegebenen Fragenkatalogs richtig beantwortet werden müssen. Dieser Test dient dazu,  mögliche Wissenslücken festzustellen.
In Teil 4 wird eine Abschlussprüfung durchgeführt.
Diese Prüfung besteht aus einem theoretischen und einem praktischen Teil.
In der theoretischen Prüfung müssen die Fragen eines vorgegebenen Fragenkatalogs richtig beantwortet werden.
Bei der praktischen Prüfung muss ein Kandidat anhand einer Lehrprobe praktische Trainingsarbeit durchführen, die dann entsprechend bewertet wird.
Die Lehrprobe ist nach einem vorgegebenen Thema schriftlich anzufertigen und fristgerecht vorzulegen.
Themen und Fristen werden in Teil 3 bekannt gegeben.
Die Prüfung ist bestanden, wenn der Kandidat in beiden Prüfgängen jeweils 70% der möglichen Punkte erreicht hat.
Die Prüfung ist nicht bestanden, wenn dieses Ziel verfehlt wird.
Wird eine Prüfung nicht bestanden, ist eine Wiederholung beim nächsten angebotenen Ausbildungsgang wie folgt zu wiederholen:

  1. Theoretische Prüfung, Teile 3 und 4
  2. Praktische Prüfung, Teil 4

Nach erfolgreicher Prüfung erhalten jeweiligen Bewerber die Lizenz C-RBB. Zusätzlich erhalten sie ein sog. „Arbeitsheft“, in das weitere Aus- und Fortbildungsmaßnahmen eingetragen werden können.
Diese eingetragenen Maßnahmen dienen einerseits als Nachweis für eine Verlängerung der Geltungsdauer der Lizenz, andererseits einer möglichen Weiterqualifizierung.

Vorbedingung für die Übergabe der Lizenz ist der Nachweis über die Ableistung eines „Erste- Hilfe-Kursus“ im Umfang von 16 Lerneinheiten (LE). Der Nachweis darf nicht älter als zwei Jahre sein.

Der Ausrichter solcher Kurse ist nicht vorgeschrieben.
Die Lizenz C-RBB berechtigt den Inhaber dazu, RBB-Mannschaften bei Pflichtspielen bis einschließlich Bundesliga zu trainieren und zu coachen.

2.4 Sachhinweise für die Ausbildung von Trainern

2.4.1 Erlass von Ausbildungseinheiten

2.4.1.1 Ausbildung Grundlagenschein RBB Kinder- und Jugendsport

Bewerbern als Inhabern des Grundlagenscheins RBB Basis bzw. der Lizenz C-RBB wird der Teil 1 des Ausbildungsgangs erlassen.
Die Ausbildung beginnt dann mit Teil 2.

2.4.1.2 Ausbildung Grundlagenschein RBB Basis

Bewerbern als Inhabern des Grundlagenscheins RBB Kinder- und Jugendsport wird der Teil 1 erlassen.
Die Ausbildung beginnt dann mit Teil 2.

2.4.1.3 Ausbildung Lizenz C-RBB

Bewerbern als Inhaber des GLS Ki- / Ju wird der Teil 1 und Bewerbern als Inhaber des GLS RBB Basis werden die Teile 1 und 2 erlassen.
Die Ausbildung beginnt dann mit Teil 2 bzw. Teil 3.
Bewerber mit besonderer Vor- und Ausbildung können der Teil 1, oder die Teile 1 und 2 erlassen werden. Ihre Ausbildung beginnt dann mit Teil 2 bzw. Teil 3 des Ausbildungsgangs.

2.4.2 Zusätzlicher Hinweis

2.4.2.1 Ausbildung Grundlagenschein RBB Kinder- und Jugendsport

Mit Beginn des Ausbildungsgangs ist ein normiertes Passfoto mitzubringen.
Auf der Rückseite des Fotos sind Name und Geburtsdatum einzutragen.

2.4.2.2 Ausbildung Grundlagenschein RBB Basis

Mit Beginn des Ausbildungsgangs ist ein normiertes Passfoto mitzubringen.
Auf der Rückseite des Fotos sind Name und Geburtsdatum einzutragen.

2.4.2.3 Ausbildung Lizenz C-RBB

Bei Teil 3 des Ausbildungsgangs ist ein normiertes Passfoto mitzubringen.
Auf der Rückseite des Fotos sind Name und Geburtsdatum einzutragen.

3. Fortbildungsmaßnahmen:

3.1 Geltungsdauer, Verlängerung

Die Geltungsdauer eines Grundlagenscheins RBB und/oder einer Lizenz C-RBB beträgt
vier (4) Jahre. Innerhalb dieses Zeitraums muss der Inhaber des jeweiligen Scheins an einer Fortbildungsmaßnahme teilgenommen haben, wenn die Gültigkeit nach Ablauf der Geltungsdauer verlängert werden soll.

3.2 Organisation und Verbindlichkeit Termine

Die Fortbildungstermine sind eine Maßnahme gem. § 12, Ziff. 1 Lehrordnung.
Die ordnungsgemäße Teilnahme daran ist Voraussetzung für eine Verlängerung der Geltungsdauer des jeweiligen Trainerscheins.
Ein Termin findet an einem Wochenende statt, beginnend Samstagmorgen und endend Sonntagmittag, Anreisetag ist Freitag. Er umfasst 20 Lerneinheiten (LE), die in vollem Umfang abgeleistet werden müssen.

3.3 Zeitintervall von Fortbildungsterminen

Die LTK bietet im Regelfall jährlich Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen an. Dabei verfolgt sie das Ziel, Fortbildungstermine mit herausragenden Events zu verbinden. Sie erfüllt damit in hohem Maß die Sorgfaltspflicht nach einer qualitativ hochwertigen Fort- und Weiterbildung von Trainern für Rollstuhlbasketball.

3.4 Quantitative Zahl von Terminen und Teilnahmerecht

Die Zahl der angebotenen Termine richtet sich nach der zu erwartenden Zahl möglicher Teilnehmer. Diese Zahl ergibt sich jährlich neu und bildet sich üblicherweise aus den Zahlen der Ausbildung von Trainern vorheriger Jahre.
An einer Fortbildung können vorrangig die Trainer teilnehmen, die einen Grundlagenschein RBB Basis oder die Lizenz C-RBB besitzen. Anderen Trainern ist eine Teilnahme möglich, wenn entsprechende Kapazitäten zur Verfügung stehen.
Den Inhabern des Grundlagenscheins RBB Kinder- und Jugendsport wird eine, ihrer Aufgabe entsprechende, spezifische Fortbildung angeboten

3.5 Sorgfaltspflicht im Bezug auf Gültigkeit

Es wird darauf hingewiesen, dass die Trainer verpflichtet sind, einerseits die Gültigkeit ihres Trainerscheins nachzuweisen, andererseits sich selbst um eine Fortbildung zu bemühen. Solch eine Fortbildungsmaßnahme hat innerhalb der Geltungsdauer der jeweiligen Lizenz, des jeweiligen Trainerscheins zu erfolgen.
Wenn nach Ablauf der Geltungsdauer ein Termin nicht wahrgenommen werden kann, geht das zu Lasten eines Trainers bzw. seiner Mannschaft und wird nicht als Entschuldigungsgrund gewertet.

3.6 Konsequenz und Folgen einer Ungültigkeit

Trainer deren Grundlagenschein RBB Basis oder deren Lizenz C-RBB im Veranstaltungsjahr der Fortbildungsmaßnahme drei Jahre und mehr ungültig ist, können nicht an der Fortbildungsmaßnahme teilnehmen.
Sie müssen entsprechend ihres Scheins einen Teil der Ausbildung erneuern.
Bei Inhabern des Grundlagenscheins ist das der Teil 2 und bei Inhabern der Lizenz C sind das die Teile 2 und 3 des jeweiligen Ausbildungsgangs.

3.7 Stornierung von Terminen

Wenn aus Mangel an ausreichenden Meldungen Termine angebotener Maßnahmen storniert werden müssen und/oder Ersatzangebote nicht wahrgenommen werden können, Sachverhalte, die weder im Einflussbereich der LTK noch dem des DRS / FB RBB liegen bzw. noch durch sie zu vertreten sind, kann daraus kein Rechtstitel für die davon betroffenen oder auch für die betreffenden Teilnehmer entstehen.
D.h., es entsteht kein Rechtsanspruch auf einen kostenfreien Übergangsgrundlagenschein bzw. auf eine kostenfreie Übergangslizenz.
Mit der Unterschrift zur Anmeldung an der Fortbildungsmaßnahme wird diese Regelung anerkannt.

4. Durchführung aller Maßnahmen

4.1 Termine

Im Regelfall stehen die genannten Termine mit den zugeordneten Lehrorten fest, sind verbindlich und werden wie angegeben durchgeführt. Sie werden gesondert veröffentlicht. Mit der Veröffentlichung gelten die hier genannten Bestimmungen als Basis für alle Maßnahmen.
Die LTK ist verpflichtet, Maßnahmen kostendeckend durchzuführen. Das ist aber nur bei ausreichender Zahl von Meldungen gewährleistet. Sie behält sich deshalb vor, falls nicht genügend Meldungen für eine Maßnahme abgegeben werden, den Termin dafür für das aktuelle Jahr zu stornieren und auf das folgende Jahr zu verschieben.
Die Folgen solcher Stornierungen gehen nicht zu Lasten der LTK, des FB oder des DRS. Über gezahlte Gebühren erhalten Teilnehmer jeweils eine Gutschrift. Diese Gutschrift gilt bei der nächsten Anmeldung für eine Maßnahme ersatzweise für die reale Zahlung.

4.2 Kennzeichnung

Alle Termine sind entsprechend ihres genannten Anlasses gekennzeichnet. Ausbildungsgänge haben die Kennzeichnung A 01 ff., Fortbildungsmaßnahmen die Kennzeichnung F 01 ff.!
Diese Kennzeichnungen sind bei der jeweiligen Anmeldung und vor allem bei Zahlung der Gebühren anzugeben.

4.3 Teilnehmerzahlen

Die Teilnehmerzahlen richten sich nach dem Anlass.
Bei Ausbildungsmaßnahmen ist die Zahl auf 18 Teilnehmer begrenzt.
Bei Fortbildungsmaßnahmen kann die Zahl je nach Event und möglichen Kapazitäten differieren. Deshalb ist es je nach Anlass möglich, dass bis zu 30 Teilnehmern melden können. Die genaue Zahl wird nach den jeweiligen Gegebenheiten bekannt gegeben.

4.4 Lehrorte 

Die LTK ist grundsätzlich bemüht, Lehrorte möglichst so auszuwählen, dass potenzielle Teilnehmer relativ gleiche Anreisewege haben.
Wenn eine Fortbildungsmaßnahme mit einem Event gekoppelt ist, wird dessen Veranstaltungsort Lehrort sein.
Beim Angebot einer Ausbildung für Jugendtrainer, werden für den Teil 2 der Ausbildung nach Möglichkeit solche Orte zentral ausgewählt, aus deren Bereichen die meisten Teilnehmer an TryOuts und/oder Jugendcamps gemeldet haben. 

4.5 Abbruch eines Lehrgangs durch Teilnehmer, Auswirkung und Kostenregelung

Wenn ein Kandidat / Teilnehmer aus Krankheitsgründen oder aus anderem Anlass nicht an einem Lehrgangswochenende teilnehmen kann, richten sich die daraus folgenden Auswirkungen und die Entscheidungen dazu nach folgenden Kriterien.

4.5.1 Allgemein

Veranstaltungen des eigenen oder eines anderen Vereins, an der die Mannschaft des betreffenden Kandidaten teilnimmt, gilt nicht als Entschuldigung.
Eine Erkrankung ist durch ärztliches Attest zu belegen.

4.5.2 Ausbildung

4.5.2.1 Erkrankt ein Teilnehmer vor Beginn einer Ausbildung, muss er sich zum nächsten Ausbildungsgang erneut anmelden. Die gezahlte Lehrgangsgebühr wird ihm gutgeschrieben.

4.5.2.2 Tritt die Erkrankung nach Beginn des Ausbildungsgangs ein, erhält der Betroffen den Status, den er zu dem Zeitpunkt erreicht hatte. Dabei können, je nach Sachlage, immer nur halbe Tag als Maßeinheit zugrunde gelegt werden.

4.5.2.3. Die Ausbildungsmaßnahme kann im folgenden Jahr an der erreichten Stelle fortgesetzt werden. Wird aber die Ausbildung länger als ein Jahr unterbrochen, muss sie vom Anfang des entsprechenden Termins her neu begonnen werden.

Über die Anrechnung einer Gutschrift wird nach Sachlage entschieden.

4.5.3 Fortbildung 

4.5.3.1 Tritt die Erkrankung vor Beginn des Termins ein, Regelung nach 4.5.2.1!
Tritt die Erkrankung während einer Maßnahme ein, wird kein Status verliehen, die begonnene Maßnahme ist an einem anderen Termin in selben Jahr oder im folgenden Jahr neu zu beginnen. Es wird aber versucht, den betroffenen Kandidaten noch im selben Jahr bei einem anderen Termin unterzubringen.

Das geschieht ohne Gewährleistung.
Die gezahlte Gebühr wird gutgeschrieben. Die vorgenannte Regelung gilt grundsätzlich nur für den Zeitraum innerhalb der Geltungsdauer von Grundlagenscheinen und Lizenzen.

Außerhalb des vorgenannten Zeitraums wird gilt zwar der gleiche Modus, aber Kandidaten deren Grundlagenscheine oder Lizenzen ungültig werden bzw. ungültig sind, müssen kostenpflichtig einen entsprechenden Übergangsschein erwerben, wenn sie als lizenzierte Trainer eingesetzt werden wollen oder sollen. 

Beispiele zu:
4.5.2    Ausbildung

  1. Erkrankung vor Beginn eines Termins: Neubeginn des entsprechenden Termins im Folgejahr.
  2. Erkrankung Samstagvormittag: Neubeginn wie „1)“
  3. Erkrankung Samstagnachmittag: Beginn Samstagmittag des entsprechenden Termins im Folgejahr
  4. Erkrankung sonntags: Beginn Sonntagsmorgen, Anreise samstags, des entsprechenden Termins im Folgejahr.

4.5.4 Fortbildung 

Bedeutend hierbei ist der Status des Trainerscheins und der
Zeitraum der Geltungsdauer

  1. Im Geltungszeitraum undTrainerschein ist und bleibt gültig, problemloser Neubeginn im Folgejahr.
  2. Ablauf Geltungszeitraum und Trainerschein wird ungültig bzw. ist ungültig, Krankheit u.dgl.m. sind kein Entschuldigungsgrund. Neubeginn möglich, aber es muss kostenpflichtig ein Übergangsschein erworben werden.
  3. Außerhalb Geltungszeitraum, Trainerschein ist ein Jahr oder zwei Jahre ungültig, Neubeginn f.f. wie „2)“!
  4. Außerhalb Geltungszeitraum, Trainerschein ist drei Jahre ungültig, kein Neubeginn möglich, weiter wie unter 3.6 aufgeführt.
    Es muss ein Übergangsschein kostenpflichtig erworben werden.

5 Kosten und Modalitäten

5.1 Kosten - Gebühren

5.1.1 Feststellung

Die Lehrgangsgebühren für Aus- und Fortbildung von Trainern sind immer ein Mittelwert aus aufzuwendenden Kosten aufgeteilt auf die Zahl der Teilnehmer. Bei Festlegung der Höhe werden die Möglichkeiten finanzschwacher Vereine weitestgehend berücksichtigt.  Dennoch ist eine Anpassung nach oben nicht auszuschließen.

5.1.2 Ausbildung

Die Gebühren für ein Lehrgangswochenende in der Ausbildung betragen 150,- €!
Übertragen auf die einzelnen Ausbildungsgänge ergeben sich daraus folgende Beträge:

  1. Grundlagenschein RBB Ki- / Ju        =       300,- €
  2. Grundlagenschein RBB Basis           =       300,- €
  3. Lizenz C-RBB                                   =       600,- €

5.1.3 Fortbildung

Die Gebühren für ein Wochenende für eine Fortbildungsmaßnahme betragen
                                                                                          150,- €!

5.1.4 Andere Kosten

Mit den Lehrgangsgebühren sind grundsätzlich alle Kosten des Lehrgangswochenendes abgedeckt. Das gilt insbesondere für die Übernachtung und Verpflegung der Teilnehmer.
Kosten für An- und Abreise gehen zu Lasten des Teilnehmers.

5.1.5 Anmeldung  

Die Anmeldung zu eine angebotenen Aus- oder Fortbildungsmaßname kann grundsätzlich immer nur in dem Kalenderjahr erfolgen für das diese Maßnahmen ausgeschrieben sind.
Sie verliert mit Ablauf dieses Kalenderjahres ihre Geltung.
Eine Anmeldung aus einem Vorjahr, die nicht berücksichtigt worden ist, nicht berücksichtigt werden konnte, muss in dem drauf folgenden Jahr erneuert werden.

5.1.6 Zahlung der Gebühren

Mit der Anmeldung zu einer Maßnahme wird die dafür genannte Gebühr zur Zahlung fällig. Bei Zahlungsverzug von mehr als zwei Wochen, ist eine Teilnahme gefährdet, kann die Anmeldung ihre Gültigkeit verlieren und der Bewerber wird nicht berücksichtigt.
Diese Regelung ist dann von besonderer Bedeutung, wenn die Zahl der möglichen Teilnehmer begrenzt und die Reihenfolge von Anmeldung und Zahlung maßgebend ist.

5.2 Modalitäten

Die Beträge der Gebühren stellen eine Mischkalkulation dar. Demzufolge kann kein differenzierter Kostennachweis für Unterkunft und Verpflegung ausgestellt werden.
Es ist immer nur eine Bestätigung über die Zahlung der Teilnehmergebühr möglich. 

5.2.1 Lehrthemen, Lehrinhalte

Lehrthemen und/oder Lehrinhalte und weitere Einzelheiten werden ggfs. spätestens mit der Einladung mitgeteilt. Die Themen werden auch auf der Homepage veröffentlicht, siehe www.drs-rollstuhlbasketball.de !

5.2.2 Erfüllung der Sollstunden

Die bei dem jeweiligen Ausbildungsgang und die für die Fortbildung genannten LE sind Soll- und Pflichtstunden. Sie müssen in vollem Umfang abgeleistet werden, wenn das jeweilige Ziel erreicht werden soll.
Fehlzeiten werden nicht toleriert und haben ggfs. Einfluss auf die jeweils notwendige Anerkennung.

5.2.3  Unterbringung und Verpflegung

Unterkunft und Verpflegung sind, wie schon beschrieben mit den Lehrgangsgebühren abgegolten und demnach kostenfrei. Die Unterbring erfolgt in Mehrbettzimmern. Individuelle Besonderheiten werden nach Möglichkeit berücksichtigt. Die dadurch entstehenden Mehrkosten, gehen zu Lasten des Anspruchstellers.

5.2.4 An- und Abreise

Wie schon beschrieben, erfolgt die An- und Abreise auf eigene Kosten. Der Veranstalter haftet nicht für Personen- und/oder Sachschäden. Mit einer Einladung wird eine Teilnehmerliste übersandt, so dass ggfs. Fahrgemeinschaften gebildet werden können.
Die Anreise hat so zu erfolgen, dass die Teilnehmer pünktlich vor Ort sind. Verspätungen durch Staus können nur in Ausnahmefällen als Entschuldung gelten.

6. Anmelde- und Zahlungsmodalitäten

  1. Interessenten melden sich bei der Geschäftsstelle der LTK an.
    Eine Positivmeldung der Anmeldung erfolgt nicht; d.h., eine Anmeldung wird nicht bestätigt. Eine Negativmeldung, d.h., eine Anmeldung, die nicht berücksichtigt werden kann, erfolgt unverzüglich.
  2. Alle Anmeldungen für Lehrgänge eines noch laufenden Jahrs, die nicht in Anspruch genommen wurden, sind nicht mehr gültig und müssen im Jahr der Veranstaltung einer  Maßnahme wiederholt werden. Gezahlte Lehrgangsgebühren sind Gutschriften und werden anteilig angerechnet.
  3. Mit der Anmeldung werden die Lehrgangsgebühren, wie oben angeführt, zur Zahlung fällig. Ist die Zahlung der Lehrgangsgebühr nicht spätestens zwei (2) Wochen nach Anmeldung nachgewiesen, ist die Anmeldung unwirksam und der betroffene Teilnehmer kann u. U. beim entsprechenden Lehrgang nicht berücksichtigt werden.
  4. Das Anmeldeformular kann hier heruntergeladen und auf dem eigenen PC bearbeitet werden.
    Es ist ausschließlich im WORD Format zu übersenden.
    PDF-Formate werden nicht akzeptiert.
    Konto - Nummer des FB RBB für die Überweisung der Gebühren:
    Konto-Nummer und Bankleitzahl der Bankverbindung des FB RBB,
    für die Überweisung der Gebühren:
    KSK Ostalb, Konto-Nr.         80 52 78 745;
    BLZ                                        614 500 50
    Im Feld Verwendungszweck:
    A 01 ff. für die Ausbildung-
    F-01 ff. für die Fortbildung –
    Postalische Anschrift und Email-Adresse für Anmeldungen:
    Geschäftsstelle LTK
    Friedrich Pollmann
    Brehmstraße 13
    50735 Köln
    Fax 0221-9692663
    Emailadresse:          f.pollmann@hotmail.de

Stand: 05.12.2010
Die LTK des FB RBB